Weingut Jahrgang - lagerfähige Weine

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Besondere Geschenke aus dem Geburtsjahr

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Wein, Weingüter aus dem Piemont, Bordeaux, der Toskana, lagerfähige Weine

Es eignet sich nicht einfach jeder Wein für eine lange Lagerung. Weine, die man gemeinhin im Supermarktregal findet, sind bestenfalls für den täglichen, sofortigen Konsum bestimmt.
Wenn Sie nach alten, noch genussfähigen Weinen suchen, sollten Sie sich an die grossen Namen halten. Berühmte Weinproduzenten bieten faszinierende Geschichte. Dieser Nebeneffekt passt ganz gut, wenn die Jahrgangsrarität als Geschenk dienen soll.
Die renommierten Weingüter produzieren zugleich aber auch den hochwertigen Wein, der am ehesten geeignet ist, lange zu reifen.
In der Folge einige Beispiele für interessante Weingüter und Weine.


Barbaresco Angelo Gaja Angelo Gaja ist der große Pionier des italienischen Weinbaus: einen Magier nennen ihn die einen, Botschafter des italienischen Weines die anderen, auch das Wort Marketingstratege fällt zuweilen. Einig sind sich aber alle in der großen Bewunderung für eine der wichtigsten und bedeutendsten Lichtgestalten der Weinwelt, die durch ihr unbändiges Qualitätsstreben mit den Gewächsen national und international Maßstäbe gesetzt hat wie kaum eine andere. Dabei belächelte man Gaja noch als unbelehrbaren Modernisten, als er als einer der ersten Produzenten moderne Kellertechnik und das Barrique in Piemont einführte. Der große Erfolg seiner Weine gab ihm jedoch schnell Recht, so dass es heute an Nachahmern nicht mangelt. Nicht jeder folgt dabei jedoch seinen klaren Prinzipien: Trauben nur von allerbesten eigenen Böden und selektiertem Rebmaterial, strenge Auswahl bei der Lese und eben ein klar konturierter Stil, der Gaja-Stil, der dennoch in der Tradition der Region verwurzelt bleibt. Dieser Barbaresco verkörpert dieser Stil auf einzigartige Weise, es ist schließlich der Stil, der dem Barbaresco in völlig bis dahin ungeahnte Dimensionen führte. Das ist die hoch komplexe Verbindung aus schönster Feinheit mit extremer Konzentration, die perfekte Liaison aus Kraft und Sinnlichkeit und es wird immer ein Wein voller Rätsel und Mythen bleiben. Alte Jahrgänge der Weine von Angelo Gaja sind ebenso gesucht, wie wegen ihrer extrem langen Lagerfähigkeit interessant



Barolo Pio Cesare Das Weingut Pio Cesare besteht seit 1881. Als Traditionalisten verstehen sich auch die heutigen Inhaber Giuseppe Boffa (seine Frau Rosi ist Enkelin des Gründers Pio Cesare) und Pio Boffa. Diese beiden werden von weiteren Familienmitgliedern unterstützt: Cesare Benvenuto und Augusto Boffa.Auf ca. 50 Hektar werden insgesamt 16 verschiedene Weine mit höchster Reputation erzeugt. Ein Barolo von Pio Cesare bietet auch bei einem alten Jahrgang (perfekte Lagerung vorausgesetzt) ein hervorragendes Trinkvergnügen.

Barbaresco Prunotto Barbaresco ist eine der Hauptanbauzonen im Piemont. Die DOCG umfaßt ca. 500 Hektar und etwa ebenso viele Parzellen mit den Gemarkungen Barbaresco (mit über 50% der Fläche), Neive und Treiso in den Langhebergen östlich von Alba, sowie der Gemarkung San Rocco Seno d´Elvio in der Provinz Cuneo.
So wie schon beim benachbarten Barolo leistete der französische Önologe Louis Oudart Geburtshilfe. Der von ihm im Jahre 1862 auf dem Weingut Castello di Neive trocken ausgebaute Wein aus der Nebbiolo-Traube erregte internationales Aufsehen. Damals zählte Neive aber noch nicht zum Barbaresco-Gebiet - es kam 1933 dazu. Der erstmals trocken ausgebaute Barbaresco dieses Namens wurde dann 1890 vom Önologen Domizzio Cavazza, dem Direktor der Weinbauschule in Alba in Barbaresco gekeltert. Das kann man als Geburtsstunde des heutigen Weines betrachten.
Der Weinfachmann Alfredo Prunotto übernahm 1923 die Cantina Sociale Vini delle Langhe, 1956 zog er sich vom Weinanbau zurück und verkaufte das Anwesen an seinen Freund und Kollegen Beppe Colla. Heute gehört das Weingut zum berühmten Haus Antinori.

Chianti Classico Villa Antinori Toscana Die berühmte italienische Adels-Familie in der Toskana widmet sich bereits seit 26 Generationen dem Weinbau und zählt zu den größten und bedeutendsten Wein-Produzenten und Handelshäusern Italiens. Begründer war Giovanni di Piero Antinori im Jahre 1385. Er stammte aus einer Florentiner Händlerfamilie mit langer Weinbautradition. Giovanni wurde erfolgreich und so nahm die Weinproduktion, zusammen mit dem Seidenhandel und dem internationalen Bankgeschäft, eine wichtige Stellung in den Familien-Aktivitäten ein. Über die Jahrhunderte hinweg hat sich eine hochwertige Weinkultur entwickelt, der heutige Hauptsitz ist ein im Jahre 1469 fertiggestelltes Renaissance-Palazzo in Florenz (Palazzo Antinori). Die Firma wird heute von Piero Antinori geleitet, der Leitfigur der önologischen Revolution, der in den letzten 30 Jahren die Qualität der italienischen Weine wesentlich beeinflusst und verbessert hat. Unter anderem begann er als einer der ersten mit Barrique-Ausbau zu experimentieren. Der Önologe Giacomo Tachis (eine lebende Legende des toskanischen Weinbaues) gab als ehemaliger Kellermeister den Anstoß zur Verwendung der Rebsorte Cabernet Sauvignon im Chianti-Gebiet.

Château Talbot 4eme Grand Cru Classé St.Julien Bordeaux Das Weingut liegt in der Gemeinde-Appellation Saint-Julien im Médoc. Es trägt den Namen des ehemaligen Besitzers General John Talbot. Dieser war der letzte Befehlshaber der englischen Provinz Aquitanien und fiel im Jahre 1453 bei der Schlacht von Castillon gegen die Franzosen. Seit dem Jahre 1918 ist das Gut in Besitz der Familie Cordier.

Château Pichon Longueville Comtesse 2eme Grand Cru Classé Pauillac Bordeaux Das Weingut liegt in der Gemeinde-Appellation Pauillac im Médoc. Das Land wurde zwischen 1686 und 1689 von Pierre de Mazure de Rauzan erworben (war auch Besitzer des später geteilten Château Rauzan in Margaux). Seine Tochter heiratete im Jahre 1694 Baron Jacques de Pichon-Longueville, der erster Präsident des Parlaments von Bordeaux war. Von da ab hieß das Gut Château Pichon-Longueville. Nach dem Tode des Nachkommen Baron Joseph de Pichon-Longueville im Jahre 1850 erbten seine drei Töchter drei Fünftel und seine zwei Söhne zwei Fünftel. Später übernahm ein männlicher Nachkomme namens Raul den kleineren Teil, daraus wurde des gegenüberliegende Château Pichon-Longueville Baron. Den größeren Teil erbte ein weiblicher Nachkomme, eine Comtesse de Lalande. Nach wechselvoller Geschichte wurde das Comtesse-Gut im Jahre 1925 von der Familie Miailhe gekauft, heute gehört es einem Nachkommen, der Madame May Eliane de Lencquesaing.
Bei der Bordeaux-Klassifizierung im Jahre 1855 erhielt das Gut den Rang eines Deuxième Cru Classé.
Die Weinberge mit 85 Hektar Rebfläche sind mit den Sorten Cabernet Sauvignon (46%), Merlot (34%), Cabernet Franc (12%) und Petit Verdot (8%) bestockt. Der Jahrzehnte lagerfähige Rotwein wird 18 bis 24 Monate in zu 50% neuen Eichen-Fässern ausgebaut.
 


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